Mittwoch, 7. Dezember 2016

He! Microsoft!
Es gibt da was zu tun: Updates dauern viel zu lange, Reboot-Orgie ist völlig daneben, extreme Kosten (COS) für Unternehmen

Also Microsoft, ich habe neulich ein Notebook aufgeklappt, auf dem Ubuntu 16:04 mit dem XFCE-Desktop nebst etlichen Serverdiensten (Apache, MariaDB) und ein pures  Windows 10 Home installiert ist. Vierkerner, 8 GB Speicher, SSD. Ergo nichts, was zu langsam ist.

Beiden Installationen hatte ich monatelang kein Update verpasst und zwar etwa gleichlang (seit August).

1. Update: Ubuntu 16.04 mit XFCE

Das hat inklusive Downloads und Müllberäumung und vor allem auch dem Update sämtlicher Software (2 Browser, LibreOffice, Apache, PHP, MariaDB und noch viel mehr) so ziemlich genau 25 Minuten gedauert. Geladen wurde rund ein halbes Gigabyte. Ich habe, ohne das zu müssen, den Rechner danach genau EIN MAL neu gestartet.

2. Update: Windows 10 Home

Vom Beginn des manuellen Windows-Updates habe ich kein Bildschirmfoto, aber das war gegen 14:30 Uhr bis 17:27 hat der Spaß - ohne Updates weiterer Software wie Browser oder Office - gedauert. Es wurden mehrere Gigabyte geladen (was kaum erklärbar ist). Es wurde vier (4) mal neu gebootet (Wozu der "Kack"?). Das mag zwar das "Anniversary Update" sein - aber, ihr Freunde der horizontalen und vertikalen Mausschubserei - DAS ist völlig daneben. Hier mal die Bildschirmfotos mit Zeitangabe vom Installationsprozess (nur beim Herunterfahren und dem Reboots) - die habe ich mit einer Kamera gemacht, weil ich wegen der extremen Dauer des Updates richtig sauer war (und das auch noch bin!)

16:15
16:16
16:50
16:50
17:17
17:27
Das letzte Bild zeigt das Update nach dem Update. Das hat auch rund 5 Minuten gedauert. Wer bezahlt mir eigentlich die Wartezeit? Und bevor dumme Ausreden kommen: Nein, das Windows war völlig unverspielt, weil unbenutzt (ich weiß genau, warum ich SOWAS nicht tue!) und also "clean". Da haben also vorher weder irgendwelche Installations- noch Deinstallations-Orgien stattgefunden!

Mein Fazit: Die Kosten der Eigentümerschaft (COS) sind bei Windows 10 extrem hoch.

Verbesserungsvorschlag:

Lizenziert ein Linux und schaut Euch mal an, wie man auf einem Betriebssystem Kernel und Programmpakete einem Update unterzieht und die Dienste dann automatisch neu startet um Updates wirksam zu machen - denn mit allem Verlaub, Ihr Freunde der lustigen Mausbewegung, das habt Ihr nicht im Griff!

Und kommt nicht auf die blöde Idee, dem Linux eine Registry zu verpassen.

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