Donnerstag, 8. September 2016

Seminar Perl Grundlagen und Perl Fortgeschritten in 3 Tagen ... nach 2 Jahren "Abstinenz"

Nachdem ich mangels Nachfrage etwa 2 Jahre lang kein Perl-Seminar mehr gehalten (und offen gestanden auch fast nichts in Perl programmiert) habe nahm ich den Auftrag für ein Perl-Seminar an. Die drei Teilnehmer sind gestandene Entwickler in einer Hamburger IT-Firma.

Themen waren:
  • Grundlagen der Perl/Skript-Programmierung, Einführung in Perl
  • Datentypen
  • Variablen,Listen und Arrays
  • Ein- und Ausgabe
  • Einführung in Perl
  • Text- und Datums-Funktionen
  • Modularisierung
  • Reguläre Ausdrücke
  • Datenbankzugriffe
  • Tipps & Tricks
Das in 3 Tagen (sonst sind es fünf) - nach einer mehrjährigen Abstinenz von Perl? Nun ja. Das ist allein wegen der Verkürzung und der Stoffmenge "sportlich, wenn nicht mutig". Ich hatte also durchaus "Bammel".

So ging das aus:
POSITIVE BEURTEILUNG

Sehr angenehme Vortragsweise des Dozenten, locker und trotzdem zielstrebig. Meist direkter Bezug zur Praxis. Kein "runterrattern" von Syntax, man wusste immer warum und wofür man den jeweiligen Code tatsächlich brauchen könnte. Umfangreiches KnowHow des Dozenten. Man merkt, dass er weiß wovon er spricht. Auch wenn hier und da einige Probleme/Unklarheiten bezüglich der richtigen Syntax auftraten. Was aber auch bei erfahrenen Entwicklern natürlich regelmäßig vorkommt. Deren Lösung hätte aber den Rahmen der Schulung gesprengt. Dafür gibt es dann die Unterlagen/Bücher.

NEGATIVE BEURTEILUNG

Eine etwas klarere Struktur wäre wünschenswert gewesen. Ein Handout mit einer Art Agenda könnte hier unterstützen.
Die Probleme mit der richtigen Syntax gab es tatsächlich. Perl ist für seine "Eigenheiten" bekannt. Infolge der Abstinenz hatte ich vor allem notorisch echo statt print geschrieben. Genau das passiert, wenn man lange Zeit neben Javascipt und VBA vor allem PHP- und Shell-Skripte schreibt. Wer weiß, wie sich echo und print vor allem in der Linux-Shell und in Perl unterscheiden, kann das auch nachvollziehen, dass man "Ausgabe" denkt und gewohnheitsmäßig echo notiert ...

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